Neu: Myleus sp.


Eigentlich wollte ich mich aquaristisch ja mehr den Metynnis-Arten widmen, weil die unter den Scheibensalmlern die mit dem geringsten Platzanspruch sind. Ich habe mich gestern zu einem etwas unvernünftigen Spontankauf hinreissen lassen und nach zweistündigem hin und her mit der Frau sechs Myleus mitgenommen. Verkauft wurden sie als Myleus rubripinnis, aber mit dem, was man sonst unter dieser Bezeichung findet, hat es nichts zu tun.

Der Verkäufer meinte, die würden mal so 25 cm groß werden. Na gut, das geht gerade noch im 2m-Becken. Laut fishbase werden die Kerlchen aber bis zu 39 cm groß! Nun ja, eigene Erfahrung zählt doppelt…

Die Tiere sind nicht in allerbester Verfassung, die Flossen etwas angegriffen, die Beschuppung etwas struppig. Im Geschäft hatten die etwas unter den ebenfalls im Becken befindlichen, deutlich kleineren Aequidens rivulatus zu leiden. Aber das wird schon wieder. Eines der Tiere ist jedoch ziemlich abgemagert. Eigentlich hätte ich den nicht nehmen sollen, zumindest nicht für Geld. Vielleicht lässt aber auch er sich päppeln.

Glücklicherweise nehmen die Myleus eher die obere Beckenhälfte ein, die von den anderen Tieren bislang weitgehend gemieden wurde. Vielleicht mit Ausnahme der Erdfresser, die schnell gelernt haben, dass an der Oberfläche oft noch etwas Frostfutter zu erhaschen ist.

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Ein Kommentar

  1. Die Fische haben sich inzwischen als Myleus torquatus herausgestellt. In einem 5000 Liter-Becken sind sie inzwischen auf geschätzte 25 cm SL gewachsen.

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