Myleus schomburgkii erfolgreich nachgezogen


Eine gelungene Nachzucht ist der Ritterschlag in der Aquaristik, insbesondere dann, wenn man als erster den Code knacken kann.  Vor einiger Zeit hatte ich mal im Raubsalmler-Forum gefragt, ob Myleus schon mal nachgezogen wurden, und die einhellige Antwort war „Nein“. Peter Jäger hat uns jetzt bei Myleus schomburgkii (die Variante mit breitem Band) eines besseren belehrt.

In der neuen DATZ (Oktober 2011) wurde jetzt ein entsprechender Zuchtbericht veröffentlicht. Peter beschreibt darin seine mehr oder weniger zufällige Nachzucht von M. schomburgkii. Die Zutaten sind dieselben, wie sie auch schon für andere Scheibensalmler beschrieben wurden: Weiches, leicht saures Wasser, häufige Frischwasserzufuhr (alle 5 Tage ein Drittel) sowie Temperaturen um 28°C mit nächtlicher Absenkung. Leider wird nichts über die Fütterung berichtet, aber offenbar hat sich der Salmlerschwarm von 15 Tieren so wohl gefühlt, dass die Laichbereitschaft eingesetzt hat. Erstaunlich ist auch, dass die Nachzucht in einem Gesellschaftsbecken von nur 864 Litern gelungen ist.

Also, herzlichen Glückwunsch von dieser Seite und ich hoffe, dass es noch viele Zuchtberichte von diesen und anderen Myleus-Arten geben wird.

Imponierende Männchen von Myleus schomburgkii. Foto: Enrico Richter

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Ein Kommentar

  1. Nachtrag: Ich hab kürzlich erfahren, dass es sich um die schmalbandige Variante handelt. Im Bericht war nach meiner Erinnerung aber ein Foto eines Breitband-Schomburgki. Weiss nicht genau, wie das zusammenpasst…

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