Überlebenskünstler


Scheibensalmler sind hart im Nehmen. Das hat sich in unterschiedlichen Situationen mehrfach erwiesen. In der Vergangenheit hatten Metynnis hypsauchen schon akuten Sauerstoffmangel überstanden und Metynnis altidorsalis einen Heizungsausfall mit Temperaturabfall auf 15°C.

Diesmal gab es wieder einen Heizungsschaden, diesmal jedoch hat sich die Heizung nicht abgeschaltet. In der Folge hat der Heizer (ein Tetratec ProLine 250) das 300l-Becken, in dem sich Metynnis lippincottianus und Metynnis orinocensis befinden, bis auf 37,7 °C auf. Das hat sämtliche Beifische das Leben gekostet: Paracheirodon innesi, Lonchogenys ilisha, Gasteropelecus sternicla. Die Scheibensalmler aber haben es -bis auf einen- überstanden! Das war auf jeden Fall grenzwertig und viel Spielraum nach oben wäre nicht mehr gewesen. Ein Metynnis orinocensis ist dem Vorfall zum Opfer gefallen und ein weiterer hing schon an der Oberfläche, um etwas mehr Sauerstoff zu bekommen. Gemessen am Gesamtschaden haben sie sich aber extrem gut gehalten.

Fazit: Auch wenn bei allen diesen Vorkommnissen verschiedene Arten im Spiel waren, lässt sich für mich daraus ableiten, dass Metynnisarten im Aquarium äußerst robust sind und einiges an Pflegefehlern und Technikproblemen tolerieren. Anfängerfische sind die trotzdem nicht.

 

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