Beckenupdate

Sneak Preview


Im Keller ist noch ein Plätzchen frei und so wird aus Multiplex und einer Scheibe meines alten 2-Meter-Beckens ein neues Holzaquarium. Die Beschichtung ist diesmal aus Polyesterharz mit Gewebeeinlage an den Kanten. Weil noch Platz im Regal war, hat das Becken eine Filterkammer bekommen. Mal sehen, ob sich das bewährt. Auf den Bildern ist das Becken während der Dichtigkeitsprobe zu sehen.

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Umzug in den Keller


Heute war es soweit: Die Metynnis altidorsalis sind in das 450-Liter-Becken im Keller gezogen. In der Wohnung sah es ein wenig chaotisch aus, aber das muss so… Bei der Gelegenheit habe ich auch ein paar Fische aufs Trockene gesetzt, um sie zu fotografieren und anschließend zu vermessen. Das Resultat: Die altidorsalis sind jetzt nach knapp vier Jahren im 546-Liter-Becken ca. 12 cm groß.

Widerstand zwecklos


Das Schaubecken haben diese hübschen Kerlchen laut Auskunft des Händlers in kürzester Zeit kahlgefressen. Das kann man von "Metynnis maculatus" ja auch erwarten... Foto: Fressnapf

Das Schaubecken haben diese hübschen Kerlchen laut Auskunft des Händlers in kürzester Zeit kahlgefressen. Das kann man von „Metynnis maculatus“ ja auch erwarten… Foto: Fressnapf

Ich möchte nur mal kurz meine Neuankömmlinge vorstellen. Diese 6,5 cm großen Myleus konnte ich nicht im Zooladen zurücklassen. Sowas hatte ich bis dato noch nicht live gesehen und wär doch schade drum… Mal sehen, was draus wird.

Hat jemand Hinweise, welche Art das sein könnte? Im Netz gibt es zwar ein paar Fotos, aber keine Benennung.

Aquaristische Schrumpfkur


Eigentlich sollte der Beitrag einmal „Bielefeld und andere Katastrophen“ heißen, denn aquaristisch gesehen war der Umzug hierher ein herber Rückschlag. Nur Bielefeld kann am wenigsten dafür, wie auch? Das gibt’s ja bekanntlich gar nicht.

Mit Fischen umziehen ist eine Qual und im Ferntransport ganz besonders. Die Tiere müssen länger zwischengehältert werden, weil das Aquarium noch auf irgendeiner Autobahnraststätte übernachtet. Bei dieser Gelegenheit wurden auch beide Aquarien beschädigt, und acht Metynnis hypsauchen haben ihr Leben gelassen.  Immerhin hat ein einziger den Umzug überlebt und paddelt jetzt in einer gemischten Gruppe aus Metynnis altidorsalis und Metynnis sp. aff. maculatus PERU.

Fünf der verblichenen Metynnis hypsauchen.

Fünf der verblichenen Metynnis hypsauchen.

Mit einem weiteren Umzug innerhalb der Stadt ist aus zwei Aquarien ist eines geworden und das ist leider auch noch das kleinere Becken. Altbau eben. Deshalb habe ich mit großem Ehrgeiz ein Holzaquarium gebaut, um mit weniger Gewicht 10 cm mehr Kantenlänge zu „schinden“. Das ist leider misslungen; der Kleber wollte partout nicht auf der Schwimmbadfarbe haften. Nach viel Schaben, Schleifen und Abbeizen wird der nächste Versuch vielleicht glücken. Im Fall des Gelingens komme ich auf diese Weise zu meinem Hobbykeller, denn in der Wohnung ist gar kein Platz für ein weiteres Becken. Im Keller im Grunde aber auch nicht…

Aktuell habe ich also ein ziemliches Platzproblem und ich muss leider meine seit Pionier-Scheibensalmler, die Dickköpfe (Metynnis altidorsalis), mit denen hier alles begann, abgeben. Danach gibt es hoffentlich auch wieder mehr frische Beiträge zu dieser spannenden Gattung, denn Ideen hab ich genug.

Sommerupdate


Ein halbes Jahr ist seit meinem letzten Eintrag vergangen. Allerdings ist auch nicht viel aufregendes passiert. In erster Linie wachsen die Fische – wenn sie sich nicht gerade umbringen.

Im Bürobecken paddelt eine gemischte Gruppe aus Metynnis altidorsalis und Metynnis sp. aff. maculatus PERU. Von letzteren haben sich leider zwei in den Fischhimmel befördert. Dem einen hat dazu ein drei Zentimeter breiter Spalt in der Deckscheibe genügt. Bitter. Ein anderer von ihnen hat sich hinter dem freistehenden Mattenfilter festgekeilt und ist darin erstickt. Die Mattenfilter vom HMF-Shop lehnen sich ab einer bestimmten Höhe meist gegen die Scheibe. Im unteren Bereich ist genug Abstand, dass die Fische um den Filter herumschwimmen können. Damit entsteht praktisch an einer Scheibe ein keilförmiger Spalt. Einer der Fische muss in Panik in diesen Spalt hineingedonnert sein (Kopf nach oben) und hat es von dort nicht mehr herausgeschafft. Ein heißer Kandidat für den Darwin Award. Als ich das bemerkte, war es längst zu spät. Für die Beckeneinrichtung heißt das, dass es auf eine gute Abdeckung ankommt und dass ein über die Seitenscheibe gehender Mattenfilter die sicherere Variante der Innenfilterung ist.

Auf diesem Bild ist die Beckeneinrichtung gut zu erkennen.

Das große Becken beherbergt nach wie vor ein Gruppe von 9 Metynnis hypsauchen. Die wachsen recht langsam heran. Die Weibchen liegen jetzt bei knapp 10 cm SL und die Männchen – etwas abhängig von der Rangstufe – ein knappes Drittel darunter. Die vermutlich rangniedrigsten sind knapp halb so groß wie die Weibchen. Die Geschlechter sind schon gut zu unterscheiden und das nicht nur an der Größe… Aktuell experimentiere ich ein bisschen mit dem Futter, um diese schönen Scheibensalmler etwas heranzupäppeln.  Von allen meinen Scheibensalmlern sind die M. hypsauchen am wählerischsten, was ihre Nahrung angeht. Die Söll-Standardflakes werden aber überraschend gut angenommen. Ich hoffe, dass sich dieses Futter mit 41% Protein und 18% Fett gut auf das Wachstum auswirken wird. Aber vielleicht schreibe ich dazu bei anderer Gelegenheit noch mehr.